Vorteile preiswerter Hardware

Von der Hardware hängt nicht nur die Leistung des PCs ab, sondern sie ist die grundlegende Betriebsvoraussetzung aller Computer-Anwendungen. Zur Hardware zählen neben den einzelnen PC-Komponenten und dem Bildschirm auch Peripheriegeräte wie Drucker, Scanner, Webcams, Tastaturen und externe Festplatten. Ein Großteil der Hardware befindet sich im PC-Gehäuse. Dazu gehören die Soundkarte, die Grafikkarte, der Prozessor, die Festplatte, die Hauptplatine, der Lüfter und der Arbeitsspeicher.

Ohne Software ist jede Hardware nutzlos und umgekehrt ist ohne die entsprechende Hardware kein Computerprogramm lauffähig. Hohe Anforderungen an die Hardware und speziell an Prozessor, Arbeitsspeicher und Grafikkarte werden vor allem von PC-Spielen der neuesten Generation gestellt. Wer seinen PC nicht in erster Linie zum Spielen verwenden möchte, kann durch die Wahl einer weniger anspruchsvollen Hardware Kosten sparen.

So sind eine Standard-Grafikkarte, eine 320 GB-Festplatte mit 720 Umdrehungen, ein 2,6 GHz-Prozessor und ein Arbeitsspeicher von 2 GB vollkommen ausreichend, wenn der PC vorwiegend für Büroarbeiten bestimmt sein soll. Computer mit einer einfachen Ausstattung kosten kaum mehr als 400 Euro und ermöglichen dennoch die Arbeit mit Office-Programmen auf höchstem Niveau. Auch für Mulitmedia-Anwendungen sind PCs mit mittelgroßen Festplatten, 2.000 MB Arbeitsspeicher und einer durchschnittlichen Graphikkarte von ATI, NVIDIA oder Intel völlig ausreichend. Mit ihnen kann man problemlos Videos und Fotos anschauen. Sogar das Bearbeiten von Bildern und Filmen ist mit einem Arbeitsspeicher von 2GB ohne Weiteres möglich.

Die Vorteile von Computern mit geringerer Leistung liegen auf der Hand. Sie arbeiten ressourcensparend, sind strahlungsarm und verbrauchen weniger Energie. Das kann sich bezahlt machen, wenn der Computer, beispielsweise für Büroarbeiten, mindestens acht Stunden am Tag eingeschaltet bleibt.

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